Mitfahrdienst Lyft will nichts von Übernahme durch GM wissen

San Francisco (awp/sda/reu) - Der US-Mitfahrdienst Lyft gibt einem Medienbericht dem Autokonzern GM einen Korb. Das Unternehmen will demnach nichts wissen vom Übernahmeinteresse des Autohersteller und entschied sich stattdessen, über eine neue Finanzierungsrunde Geld bei Investoren einzusammeln.
13.08.2016 07:28

Lyft und GM reagierten zunächst nicht auf die Meldung der Technologie-Onlineseite "The Information" vom Freitag. Diese berief sich auf zwei mit den Überlegungen vertraute Personen.

GM war Anfang des Jahres mit 500 Millionen Dollar beim Uber-Rivalen Lyft eingestiegen. Spekulationen über die finanzielle Zukunft von Lyft waren aufgekommen, nachdem Uber angekündigt hat, sein Geschäft in China an den dortigen Marktführer Didi Chuxing zu verkaufen.

Im Gegenzug investiert Didi eine Milliarde Dollar in die Uber-Geschäfte ausserhalb von China. Damit hat Uber mehr Mittel zur Verfügung im Wettbewerb mit Rivalen wie Lyft.

(AWP)