Mittelzufluss für europäische Start-ups steigt laut Studie auf Rekordhöhe

Noch nie haben europäische Start-ups in einem ersten Halbjahr so viel frisches Kapital erhalten wie in den ersten sechs Monaten 2018. Vor allem britische Jungunternehmen fanden zahlungskräftige Investoren. Schweizer Start-ups folgen gemessen am Volumen auf Platz fünf.
03.10.2018 10:49

Im ersten Halbjahr 2018 sammelten europäische Start-ups insgesamt 10,2 Milliarden Euro ein, wie EY am Mittwoch mitteilte. Gegenüber der Vorjahresperiode ist das ein Plus von 27 Prozent. Die Zahl der Finanzierungsrunden erhöhte sich um 19 Prozent auf 1995.

Dabei setzten Kapitalgeber trotz des anstehenden Brexits weiterhin stark auf britische Jungunternehmen. Diese erhielten insgesamt 3,1 Milliarden Euro. Deutschland liegt im Ranking mit 2,4 Milliarden Euro auf dem zweiten Rang, gefolgt von Frankreich mit knapp 2,0 Milliarden Euro.

Die Schweiz liegt mit einem Volumen von 415 Millionen Euro auf Platz fünf. Im Vergleich zum Vorjahr ist das fast eine Verdreifachung. Die Zahl der Finanzierungsrunden ist auf 124 von 71 angestiegen.

lie/cf

(AWP)