Mobimo verdient im Halbjahr trotz stabilem Mieterfolg deutlich weniger

(Meldung ausgebaut) - Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im ersten Halbjahr 2017 bei einem stabilen Mieterfolg unter dem Strich deutlich weniger verdient. Das kommt allerdings nicht ganz überraschend, hatte die Gesellschaft doch im Vorjahr von einem relativ hohen Verkaufserfolg mit Anlageliegenschaften profitiert. Dass sich dies 2017 wahrscheinlich nicht in dem Volumen wiederholen lasse, wurde von der Geschäftsleitung in Aussicht gestellt. An der Dividendenpolitik will man aber festhalten.
04.08.2017 08:20

Der Erfolg aus der Vermietung kam im ersten Semester 2017 bei 48,6 Mio CHF zu liegen, was 0,7% über dem entsprechenden Vorjahreswert liegt. Die transaktionsbedingten Bewegungen im Portfolio sowie die Neuzugänge in Form von fertig gestellten Entwicklungen für den Bestand lassen einen Vergleich mit den Vorjahresperioden allerdings nur mit bedingter Aussagekraft zu, wie das Unternehmen am Freitag mitteilt.

LEERSTAND STABIL

Der Leerstand entwickelte sich seit Jahresbeginn stabil, die entsprechende Quote lab bei 4,9% nach 4,8% Ende 2016 und 4,9% Ende Juni 2016. Die im Berichtsjahr auslaufenden Mietverträge seien bereits jetzt "weitestgehend" verlängert oder neu abgeschlossen worden.

Der Erfolg aus dem Verkauf von Anlageliegenschaften fiel mit 17,8 Mio CHF nur knapp halb so hoch wie im Vorjahr aus. Veräussert wurden das Bürogebäude Apollo in Zürich, eine Gewerbeliegenschaft in Renens und ein Mehrfamilienhaus in Versoix. Die Nachfrage am Transaktionsmarkt sei unverändert hoch, heisst es dazu.

Rückläufig entwickelte sich auch der Geschäftsbereich Verkauf Promotion und Entwicklungsdienstleistungen mit einem um 22% tieferen Erfolg von 13,3 Mio. Insgesamt wurden 74 Eigentumswohnungen verkauft, die zu einem grossen Teil aus dem Aarauer Aeschbachquartier stammen, welches im Frühjahr 2017 fertig gestellt wurde.

Das Ergebnis auf Stufe EBIT sank in der Folge um 12% auf 92,9 Mio CHF und auf Stufe Reingewinn (den Aktionären zurechenbar) um 30% auf 62,4 Mio. Darin ist ein Erfolg von 30,6 Mio CHF enthalten, der aus der Neubewertung des Immobilienparks resultiert (VJ 20,9 Mio CHF). Dies ausgeklammert, resultiert ein EBIT von 62,3 Mio (-26%) und ein Reingewinn von 40,1 Mio (-46%).

Man gehe mit unverändertem Fokus in die zweite Hälfte des Jahres 2017, heisst es mit Blick voraus. An der "attraktiven" Dividendenpolitik wolle man festhalten. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung sind überzeugt, dass sich die Gesellschaft auch künftig erfreulich entwickelt, ausgezeichnete operative Leistungen erbringt und für die Aktionäre Mehrwert schafft, wie es heisst.

cp/gab

(AWP)