Montana Tech Components setzt im Halbjahr mehr um - Einmaleffekte belasten

Die Schweizer Industriegruppe Montana Tech Components hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Aufgrund der Kostenbelastung durch den Aluflexpack-Börsengang verdiente die Gruppe aber weniger, wie aus dem aktuellen Zwischenbericht hervorgeht.
06.09.2019 10:45

In der ersten Jahreshälfte erzielten die Divisionen einen Gesamtumsatz von 645,4 Millionen Euro, was einem Zuwachs von 7,3 Prozent entspricht. Der operative Gewinn (EBIT) ging hingegen um 12,7 Prozent auf 35,3 Millionen zurück. Ohne Sondereffekt wäre er um 7,1 Prozent auf 43,3 Millionen angestiegen. Der Nettogewinn sank im ersten Halbjahr gar um 45,3 Prozent auf 13,1 Millionen. Ohne Einmaleffekt verringerte er sich noch um 11,9 Prozent auf 21,1 Millionen.

Bei den Divisionen verbesserte die in Frankfurt kotierte Batterie-Tochter Varta (Division Energie Storage) den Umsatz im ersten Halbjahr um 15,8 Prozent auf 151,5 Millionen Euro. Das profitable Wachstum insbesondere bei den Lithium-Ionen-Batterien werde sich weiter beschleunigen, wie es im Bericht heisst. Varta investiere daher massiv in den Ausbau neuer Produktionskapazitäten.

Für die übrigen Divisionen wurden keine detaillierten Zahlen genannt. Die Universal Alloy Corporation (UAC) habe den Wachstumskurs fortgesetzt. Der zurzeit schwache Markt im Automobilbereich bremse dagegen den Wachstumskurs der Division Metal Tech.

Die Asta Gruppe sei derweil weiter mit einem schwierigen Umfeld konfrontiert, ausgelöst durch die zurückhaltenden Investitionstätigkeiten im klassischen Kraftwerksbau. Sie rechne denn auch nicht mit einer kurzfristigen Änderung des Umfeldes, heisst es.

Die Aluflexpack Gruppe werde mit den Mitteln aus dem erfolgreichen Börsengang "den strategischen Wachstumskurs sowohl organisch als auch durch Akquisitionen fortsetzen", so der Zwischenbericht.

Insgesamt geht die Montana-Gruppe von einer weiterhin positiven Entwicklung auch im 2. Halbjahr aus.

ab/kw

(AWP)