Munich Re hofft nach Katastrophen auf höhere Prämien - Gewinnprognose unkonkret

Der weltgrösste Rückversicherer Munich Re baut nach dem Katastrophensommer mit einem Milliardenverlust auf höhere Prämien im Schaden- und Unfallgeschäft. "Wir rechnen für die kommenden Verhandlungen wieder mit steigenden Preisen", sagte Finanzvorstand Jörg Schneider bei der Vorlage der Quartalszahlen am Donnerstag in München. Dies gelte vor allem für die von Naturkatastrophen wie Wirbelstürmen betroffenen Gebiete.
09.11.2017 08:03

Die Naturgewalten brockten der Munich Re im dritten Jahresviertel wie bereits gemeldet einen Quartalsverlust von 1,4 Milliarden Euro ein. Im Gegensatz zur Rivalin Hannover Rück besserte der Dax-Konzern sein Ergebnis nicht durch den Verkauf von Aktien auf.

Die Munich-Re-Führung hatte ihre ursprüngliche Gewinnprognose von 2,0 bis 2,4 Milliarden Euro für 2017 bereits im Oktober kassiert und nur noch einen "kleinen Gewinn" in Aussicht gestellt. Schneider wurde auch jetzt nicht konkreter. Analysten gingen zuletzt von rund 560 Millionen Euro aus./stw/jha/

(AWP)