Nach Gewinneinbruch: American Airlines nimmt Airbus-Jets später ab

Höhere Treibstoffkosten und Gehälter haben der US-Fluggesellschaft American Airlines zum Jahresstart einen Gewinneinbruch eingebrockt. Unter dem Strich stand ein Überschuss von 234 Millionen US-Dollar und damit zwei Drittel weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Donnerstag im texanischen Fort Worth mitteilte. Jetzt überarbeitet der Konzern seine Flottenplanung: Die ersten Grossraumjets vom Typ Airbus A350 will die Airline zwei Jahre später in Dienst stellen als bisher vorgesehen.
27.04.2017 14:20

Die erste A350 soll statt im Jahr 2018 erst Ende 2020 bei American Airlines abheben, weitere 21 Flieger des Typs sollen bis zum Jahr 2024 zur Flotte stossen. Die Auslieferung zweier Boeing-Jets vom Typ 787-9 "Dreamliner" wird von 2018 auf Anfang 2019 verlegt. Die Fluglinie kappt damit ihre Investitionen für die kommenden Jahre.

Im ersten Quartal steigerte American Airlines ihren Umsatz dank gestiegener Ticketpreise um zwei Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar. Diese wurden durch die Kostenexplosion jedoch mehr als aufgezehrt. So schnellten die Ausgaben für Treibstoff im Kerngeschäft um 36 Prozent nach oben, im Regionalverkehr sogar um 45 Prozent. Die Lohnkosten zogen um 6,5 Prozent an./stw/she/fbr

(AWP)