Naturkatastrophen richten laut Munich Re im Halbjahr weniger Schäden an

Die Erde ist in der ersten Jahreshälfte weniger von schweren Naturkatastrophen in Mitleidenschaft gezogen worden als im langjährigen Durchschnitt. Das zeigen Daten des Rückversicherungskonzerns Munich Re.
18.07.2017 10:20

Die weltweiten Schäden summierten sich demnach von Anfang Januar bis Ende Juni auf die vergleichsweise geringe Summe von 41 Mrd USD. Das war weniger als die Hälfte Schäden in Höhe von 111 Mrd USD, die in der ersten Jahreshälfte 2016 angefallen waren.

"Wir hatten ein relativ schadenarmes erstes Halbjahr", sagte Peter Höppe, Chef der Georisikoforschung beim weltgrössten Rückversicherer in München, der Nachrichtenagentur dpa. "Das liegt vor allem daran, dass es kein grösseres Erdbeben oder anderes grosses Naturereignis gab."

Schwer getroffen wurden in der ersten Jahreshälfte die USA, wo Gewitter und Tornados 18,5 Mrd USD Schäden anrichteten. Die Münchner Rück beobachtet seit 1980 die weltweite Entwicklung der Naturkatastrophen - unabhängig davon, ob die betreffenden Schäden versichert sind oder nicht.

mk

(AWP)