Nestlé-Investor Third Point laut Medien zufrieden mit Plänen und Margenziel

Der Nahrungsmittelkonzern Nestlé bewegt sich aus Sicht des US-Investors Daniel Loeb mit seinem Hedgefonds Third Point offenbar in die richtige Richtung. "Wir sind erfreut über die veränderte Tonlage bei Nestlé", zitiert die Agentur Reuters am Freitag aus einem Brief von Third Point an deren Kunden. Gute Noten erhält CEO Mark Schneider einerseits für die Formulierung eines Margenziels und andererseits für die signalisierte Bereitschaft, Unternehmensteile zu verkaufen.
20.10.2017 16:30

Im vergangenen Juni investierte Loeb mit seinem Hedgefonds Third Point rund 3,5 Mrd USD in ca. 40 Mio Nestlé-Aktien und Optionen und stellte Forderungen. So soll der Umbau des Konzerns rascher über die Bühne gehen und Nestlé soll bis 2020 eine operative Rendite von 18 bis 20% erreichen.

An einem Investorentag von Ende September formulierte Nestlé dann erstmals ein Margenziel. Für die zugrunde liegende operative Ergebnismarge gilt neu eine Zielvorgabe von 17,5 bis 18,5% bis 2020. Gleichzeitig wurde das Wachstumsziel für den Zeitraum bis 2020 und auch die strategische Ausrichtung mit dem Fokus auf Nahrung und Getränke bestätigt.

Am (gestrigen) Donnerstag wurde mit dem Quartalsausweis bekannt, dass Nestlé im dritten Quartal etwas an Tempo zulegte und damit leicht über den Erwartungen wuchs. Für den Rest des Jahres gab sich der Konzern allerdings vorsichtig und rechnete wieder mit einem langsameren Wachstumstempo. Die laufenden Restrukturierungen werden derweil etwas schneller vorangetrieben als ursprünglich geplant.

cf/tp

(AWP)