Neuer Faber-Castell-Chef setzt auf China und neue Trends

Der neue Chef von Faber-Castell, Daniel Rogger, setzt bei der Entwicklung des Stifteherstellers auf frische Ideen sowie Zuwächse in China. Zwar sei das Unternehmen bereits in der Volksrepublik präsent, könnte dort aber ein viel grösseres Wachstumspotenzial ausschöpfen, sagte Rogger bei einem Pressgespräch im Firmensitz in Stein bei Nürnberg. Die starke Billigkonkurrenz in China schreckt ihn nicht. Vielmehr sei dies eine Chance, gezielt im Premiumsegment zu punkten.
15.10.2017 14:14

"Wir wissen, dass der asiatische Konsument sehr markenbewusst ist und einen hohen Fokus auf Qualität legt", sagte Rogger. Im weltweiten Geschäft mit Luxusprodukten würden immerhin 50 Prozent des Umsatzes in Asien erzielt, rechnete der Firmenchef vor.

Nach dem Hype um Malbücher für Erwachsene gelte es zudem, "neue Trends zu setzen". In die Suche nach Ideen sollen sich auch "Innovationslabore" in den jeweiligen Produktionsstandorten stärker einbringen als bisher, sagte Rogger. In solche Labors hole Faber-Castell Akteure aus der Start-up-Szene, die sich stärker austauschen sollen./bda/DP/men

(AWP)