Newron finanziert "Burden-of-Disease"-Studie

Mailand (awp) - Das Pharmaunternehmen Newron finanziert eine sogenannte "Burden-of-Disease"-Studie, welche die Krankheitslast von Patienten mit Rett-Syndrom und deren Familien untersucht. Dies kündigte die Gesellschaft am Montag an. Finanzielle Angaben wurden keine gemacht.
27.06.2016 08:06

Die Studie soll gemäss den Angaben bisher nicht verfügbare Informationen bereitstellen, die Ärzte, Betreuungspersonen und politische Experten beim Umgang mit dieser menschlich und finanziell stark belastenden Krankheit unterstützen sollen. Das Rett-Syndrom ist eine schwere neurologische Entwicklungsstörung, zu deren Behandlung Newron derzeit ein Medikament entwickelt.

Im Rahmen der Studie sollen zwei Umfragen durchgeführt werden, eine mit 500 Betreuungspersonen und eine mit 50 Ärzten, wie es weiter heisst. Beide würden die Belastung der Patienten untersuchen. Bei der Umfrage unter den Betreuungspersonen werde zudem deren Belastung untersucht.

Es sei das Ziel, "mehr über das Rett-Syndrom zu erfahren, und diese Erkenntnisse mit der von der Krankheit betroffenen Gemeinschaft und den entsprechenden Fachkreisen zu teilen", lässt sich Newron-CEO Stefan Weber in der Mitteilung zitieren.

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(AWP)