Pharma - Newron mit höheren Erlösen

Für das Pharmaunternehmen Newron ist das Geschäftsjahr 2016 insgesamt positiv verlaufen.
02.03.2017 08:36
Ampullen in einem Pharma-Labor.
Ampullen in einem Pharma-Labor.
Bild: Bloomberg

So hat das Unternehmen 6,7 Mio EUR an Erlösen verzeichnet, fast dreimal so viel wie im Vorjahr. Gleichzeitig wurden die Kosten um 33% auf 12,4 Mio deutlich reduziert. Die Liquiden Mittel beziffert Newron auf 46,5 Mio nach 40,9 Mio EUR im Vorjahr. Damit sei man bis Ende 2018 finanziert.

Bei den Lizenzeinnahmen stehen 3,04 Mio EUR zu Buche, nachdem es im Vorjahr noch 1,80 Mio EUR waren. Hier macht sich die Zulassung von Xadago (Safinamide) zur Begleittherapie bei Parkinson in der EU deutlich bemerkbar. In die Einnahmen sind auch Umsatzbeteiligungen in Höhe von 1,7 Mio (VJ 0,5 Mio) EUR geflossen, teilt das an der SIX kotierte Unternehmen am Donnerstag mit.

Derweil haben sich die Medikamentenentwicklung und die Vorbereitungen für die Einreichung des US-Zulassungsantrags für Safinamide auf der Kostenseite bemerkbar gemacht. Ausserdem hat die Phase-II-Studie von Evenamide mit Schizophrenie-Patienten und die potenziell zulassungsrelevante Studie mit Sarizotan für das Rett-Syndrom Mittel in Anspruch genommen. Positiv bemerkbar machte sich indes eine italienische Steuergutschrift in Höhe von 4,9 Mio EUR.

Unter dem Strich weist Newron damit einen Verlust von 15,2 Mio EUR aus, nachdem er 2015 bei 22,8 Mio EUR gelegen hatte. Der Mittelabfluss aus betrieblicher Tätigkeit kam am Bilanzstichtag bei 19,6 Mio (VJ: 12,9 Mio) EUR zu liegen.

Beim Blick nach vorne setzt Newron auf eine Entscheidung des anstehenden PDUFA-Datums für Xadago am oder vor dem 21. März. Man sei zuversichtlich, dass das Mittel 2017 auch für Patienten in den USA und in zusätzlichen europäischen Regionen verfügbar sein werde. Zudem sei das Potenzial von Sarizotan sowie Evenamide höchst ermutigend. Die Entwicklung der Pipeline schreite gut voran.

(AWP)