Niederländische AkzoNobel warnt vor Belastung durch Brexit

Amsterdam (awp/sda/reu) - Der niederländische Chemiekonzern AkzoNobel warnt vor einer Belastung seines Geschäfts durch das Brexit-Votum. Ein möglicher Abschwung im britischen Haus- und Wohnungsbaumarkt nach dem Brexit-Votum könnte die Nachfrage nach den Innenraum- und Fassadenfarben des Chemiekonzerns dämpfen, sagte AkzoNobel-Chef Ton Büchner am Dienstag.
19.07.2016 13:22

Hinzu kämen Schwankungen beim Pfund und anderen Währungen wegen geopolitischer Unsicherheiten.

Die Äusserungen belasteten die AkzoNobel-Aktie. Das Papier gab bis zum Mittag mehr als fünf Prozent nach. Daran änderte auch nichts, dass der Hersteller der Farben-Marke Dulux für das zweite Quartal mit 491 Millionen Euro einen Betriebsgewinn (Ebit) auswies, der höher als erwartet ausfiel.

AkzoNobel hat auch Industrielacke im Angebot. Im Februar übernahm der Konzern für knapp eine halbe Milliarde Euro das entsprechende Geschäft des deutschen Konkurrenten BASF.

(AWP)