Nokia stellt sich auf mehr Gegenwind ein - Quartalsverlust ausgeweitet

Der Netzwarkausrüster Nokia stellt sich auf noch mehr Gegenwind im laufenden Jahr ein. Die Marktkonditionen hätten sich etwas verschlechtert und der Netzwerk-Markt dürfte 2017 um 4 bis 5 Prozent schrumpfen, teilte der Konzern am Donnerstag anlässlich der Vorlage seiner Quartalszahlen im finnischen Espoo mit. Erst zur Halbjahresbilanz hatte sich der Konzern pessimistischer geäussert und seine Marktprognosen auf ein Minus von 3 bis 5 Prozent gesenkt. Für 2018 stellt sich Nokia nun auf einen Rückgang von 2 bis 5 Prozent ein.
26.10.2017 07:46

Im abgelaufenen dritten Jahresviertel musste Nokia einen Umsatzschwund hinnehmen und weitete seinen Quartalsverlust aus. Die Erlöse rutschten um 7 Prozent auf rund 5,5 Milliarden Euro ab. Als Gründe nannte Nokia war vor allem das schwierigere Marktumfeld und bestimmte Projekte in Nordamerika und China. Unter dem Strich klaffte eine Lücke von 192 Millionen Euro, damit vergrösserte sich der Verlust gegenüber dem Vorjahr um 61 Prozent. Das um Sonderposten bereinigte operative Ergebnis stieg hingegen um 20 Prozent auf 668 Millionen Euro - das war deutlich mehr als von Analysten erwartet./tav/stk

(AWP)