Norma Group dank europäischer Autoindustrie weiter im Aufwind

Gute Geschäfte mit der europäischen Automobilindustrie und in Asien sorgen beim Verbindungstechnikhersteller Norma Group weiter für Schwung. Im dritten Quartal setzte der Hersteller von Verbindungstechnik mit 244,4 Millionen Euro 12,8 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum, wie das MDax -Unternehmen am Mittwoch in Maintal mitteilte. Die Umsatzprognose hielt Norma nach neun Monaten aufrecht. Die Hessen peilen ohne Zukäufe und Währungseffekte gerechnet 4 bis 7 Prozent Plus an, nach neun Monaten sind es rund 6 Prozent.
08.11.2017 07:28

Norma profitiert unter anderem von der Erholung auf dem Lkw- und Agrarmaschinenmarkt in Nordamerika sowie dem rund laufenden Geschäft mit Verbindungstechnik in Asien. Steigende Produktions- und Absatzzahlen der europäischen Autoindustrie spielen dem Zulieferer ebenso in die Hände, hinzu kamen Zukäufe. Im dritten Quartal kletterte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen um 10,4 Prozent auf 42,7 Millionen Euro. Unter dem Strich stand jedoch wegen höherer Finanzierungskosten und gestiegener Steuern ein Gewinnrückgang von rund einem Prozent auf 19,1 Millionen Euro./men/stk

(AWP)