Norma wächst zum Jahresstart kräftig und bestätigt Prognose

Der Verbindungstechnikhersteller Norma Group hat im ersten Quartal von einer starken Nachfrage der Autoindustrie und Zukäufen profitiert. Der Umsatz wuchs um 12,5 Prozent auf 254,9 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebita) kletterte um 12,2 Prozent auf 45,0 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 22,5 Millionen Euro - 15,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. An den Zielen für das laufende Jahr hielt der Konzern fest.
10.05.2017 07:38

"Nach einem wirtschaftlich herausfordernden Jahr 2016 hat sich das erste Quartal 2017 gemäss unseren Erwartungen entwickelt", sagte Konzernchef Werner Deggim. Norma habe in allen drei Regionen den Umsatz gesteigert. In der Region Amerika gelang dies aber nur durch Zukäufe und positive Währungseffekte. In den USA selbst setzte sich die Schwäche am Markt für Nutzfahrzeuge und landwirtschaftliche Maschinen fort. Insgesamt steuerten die Zukäufe von Autoline und Lifial 14,6 Millionen Euro zum Umsatzwachstum bei. Der Auftragsbestand erhöhte sich im Gesamtkonzern im ersten Quartal im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 312,1 Millionen Euro.

Vor diesem Hintergrund peilt der Konzern im laufenden Jahr aus eigener Kraft weiterhin ein Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent an. Dabei sind Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe ausgeklammert. Zusätzlich sollen durch die zwei jüngsten Zukäufe noch 45 Millionen Euro Umsatz hinzukommen. Der Hersteller von Steckverbindungen für Autos und die Landwirtschaft peilt zudem weiter eine um Sonderposten bereinigte operative Marge (Ebita) von über 17 Prozent an. Im vergangenen Jahr lag diese bei 17,6 Prozent und im ersten Quartal bei 17,7 Prozent./jha/stk

(AWP)