Novartis geht Lizenzvereinbarung mit Bluebird Bio ein

Novartis hat sich mit dem US-Unternehmen Bluebird Bio auf ein weltweites Lizenzabkommen geeinigt. Im Rahmen dieser Vereinbarung werde der Basler Pharmakonzern verschieden Patentrechte auf lentivirale Vektoren von Bluebird Bio auslizensieren. Auf ihrer Basis werde Novartis dann chimerische Antigen-Rezeptor-Therapien (CAR T) entwickeln, heisst es in einer Mitteilung des US-Unternehmens von Dienstag.
02.05.2017 15:05

Bluebird Bio werde neben einer Einmalzahlung noch Meilensteine erhalten, ebenso wie Lizenzgebürhen. Wie hoch diese allerdings sind, teilt das Unternehmen nicht mit.

Novartis werde die CAR-T-Zelltherapie speziell in der Krebsforschung einsetzen und hierbei auch auf seinen Produktkandidaten CTL019 setzen. Bei der CAR-Technologie werden die T-Zellen des Patienten neu programmiert, so dass sie im Fall des Kandidaten von Novartis die Krebszellen angreifen, die das CD19-Protein produzieren. Nach der Neuprogrammierung werden die T-Zellen, nun CTL019 genannt, wieder in das Blut des Patienten injiziert. Sie vermehren sich, binden an die CD19+-Krebszellen und zerstören diese.

hr/tp

(AWP)