Novartis legt Bereiche zusammen - 120 Stellen betroffen

(Meldung mit weiteren Angaben eines Firmensprechers ergänzt)
31.08.2016 21:55

Basel (awp) - Novartis löst die separate Zell- und Gentherapie-Einheit auf und integriert sie in andere Konzernbereiche. Betroffen sind rund 120 Stellen. Die Entwicklung der Produkte der Einheit soll laut dem Unternehmen weitergeführt werden.

Im Rahmen einer natürlichen Veränderung der Organisationsstruktur habe das Management beschlossen, die Aktivitäten der Einheit Cell & Gene Therapies wieder in die grössere Novartis-Organisation einzugliedern, bestätigte ein Firmensprecher am Mittwochabend eine Meldung von Bloomberg.

Als Teil der Pharma-Divisions-Struktur sei eine isolierte Einheit sinnvoll gewesen. Doch dies habe sich mit dem neuen integrierten Entwicklungsmodell geändert.

Die organisatorischen Veränderungen betreffen laut dem Sprecher rund 120 Positionen in verschiedenen Konzerngesellschaften. Laut Bloomberg sind vor allem Mitarbeiter in den USA tangiert. Insgesamt beschäftigt Novartis rund 118'000 Personen.

ZULASSUNGSANTRAG NACH WIE VOR FÜR 2017 GEPLANT

Die organisatorische Anpassung ändert laut dem Sprecher nichts an der Absicht, Anfang 2017 bei der US-Gesundheitsbehörde FDA und zu einem späteren Zeitpunkt im nächsten Jahr beim europäischen Pendant EMA die Zulassung für den Wirkstoff CTL019 bei Kindern mit rezidivierter/refraktärer akuter lymphoblastischer Leukämie zu beantragen.

"Novartis ist der laufenden Weiterentwicklung von CAR-T-Therapien verpflichtet und nach wie vor gut positioniert für eine erfolgreiche Lancierung", so der der Sprecher.

rw/

(AWP)