Novartis lizenziert bispezifische Antikörper von Xencor ein

Basel (awp) - Der Pharmakonzern Novartis verstärkt mit einem Lizenzabkommen sein Immun-Onkologieportfolio. Mit der amerikanischen Xencor wurde eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung für die Entwicklung bispezifischer Antikörper zur Behandlung von Krebs abgeschlossen. Novartis und Xencor wollen unter anderem Behandlungsmöglichkeiten für akute myeloische Leukämie und B-Zell-Tumore entwickeln (CD3-Programme).
28.06.2016 07:38

Novartis erhält zudem das Recht, vier weitere bispezifische Antikörper zu entwickeln und Technologien von Xencor für bis zehn Programme zu verwenden. Wie Novartis am Dienstag mitteilt, erhält Xencor eine Vorauszahlung von 150 Mio USD.

Die Kosten für die beiden CD3-Programme werde man sich teilen, heisst es weiter. Die kommerziellen Rechte an den beiden Programmen blieben in den USA bei Xencor, der Rest der Welt entfällt auf Novartis.

Traditionelle monoklonale Antikörper binden sich an ein einziges Antigen. Bispezifische Antikörper sind hingegen laut Novartis so konstruiert, dass sie zwei verschiedene Antigene erkennen können. Das mache sie möglicherweise effektiver bei der Behandlung komplexer Krankheiten.

ra/rw

(AWP)