Novo Nordisk mit Gegenwind von starker Krone - Prognose leicht angehoben

Der dänische Insulinhersteller Novo Nordisk hat im ersten Quartal trotz gesunkener Umsätze unter dem Strich mehr rausgeholt als ein Jahr zuvor. Im Zeitraum Januar bis März sind die Erlöse wegen der starken Dänischen Krone um 5 Prozent auf 26,93 Milliarden Kronen (3,6 Mrd Euro) zurückgegangen, wie das Unternehmen am Mittwoch in Bagsvaerd bekanntgab. Ohne Wechselkurseffekte wäre der Umsatz um 5 Prozent geklettert, rechnete das Unternehmen vor. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 10,75 Milliarden Kronen - 6 Prozent mehr als im Vorjahr und etwas mehr als von Analysten erwartet. Die Aktie stieg in Kopenhagen um fast 4 Prozent.
02.05.2018 09:30

Vor allem Währungssicherungsgeschäfte bei US-Dollar und japanischem Yen trieben das Finanzergebnis nach oben, hiess es im Quartalsbericht. Noch im vergangenen Jahr musste Novo Nordisk einen dreistelligen Millionenverlust bei seinen Finanzposten verbuchen - in diesem Quartal hat das Unternehmen an dieser Stelle ein einstelliges Milliardenplus herausholen können.

Novo blickt nun etwas weniger pessimistisch auf das Gesamtjahr. Der Umsatz dürfte noch um 1 bis 3 Prozent zurückgehen. Wenn Währungseffekte ausgeklammert werden, sollen die Erlöse um 3 bis 5 Prozent zulegen. Zuvor hatte Novo Nordisk am unteren Ende der Bandbreite hier lediglich mit 2 Prozent Plus gerechnet. Das operative Ergebnis dürfte in diesem Jahr inklusive Währungseffekten um 4 bis 7 Prozent schrumpfen./kro/men/fba

(AWP)