Obwaldner Kantonalbank steigert 2016 den Bruttoerfolg

Die Obwaldner Kantonalbank (OKB) hat im Geschätftsjahr 2016 beim Bruttoerfolg erneut einen neuen Rekordwert erzielt. Das Kerngeschäft wurde dabei weiter ausgebaut und zudem wirkte sich das Auflösen von Wertberichtigungen positiv auf das Ergebnis aus. Für das laufende Jahr geht das Institut von einem leicht rückläufigen Ergebnis aus.
21.02.2017 12:19

Der Bruttoerfolg legte im vergangenen Geschäftsjahr um 4,4% auf 58,3 Mio CHF zu. Dies sei auf ein "solides" Zinsgeschäft und eine "sehr gutes" Kommisionsgeschäft zurückzuführen, teilt die OKB am Dienstag mit. Trotz eines um 1,3% gestiegenen Geschäftsaufwands resultierte ein Bruttogewinn von 29,8 Mio, was einer Steigerung von 7,5% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Aufgrund höherer Abschreibungen lag der Gewinn unter dem Strich mit 14,7 Mio auf dem Vorjahresniveau.

Die Bilanzsumme stieg im Jahr 2016 um 2,4% auf 4,38 Mrd CHF. Die Kundenausleihungen verzeichneten ein Wachstum von 0,5% auf 3,39 Mrd CHF, wobei der Zuwachs vor allem bei den Hypotheken stattgefunden habe, heisst es weiter. So stiegen die Hypothekarforderungen um 1,9% auf 3,04 Mrd CHF. Positiv entwickelten sich auch die Kundengelder, die um 2,3% auf 2,71 Mrd zulegten.

Die Dividende für die Partizipationsscheine legt die OKB unverändert auf 32% des Nominalwerts fest. Unverändert bleiben auch die Ausschüttung an den Kanton Obwalden mit 7,04 Mio und die Abgeltung der Staatsgarantie (2,2 Mio CHF).

Wie alle Banken sei auch die OKB von der Thematik Negativzinsen betroffen, so die Meldung. Negativzinsen würden nur in Einzelfällen bei Firmenkunden eingesetzt, eine Ausweitung auf Privat- und Individualkunden stehe aber momentan nicht zur Diskussion.

Das anhaltend sehr schwierige Zinsumfeld werde sich im laufenden Jahr negativ auf das Zinsergebnis auswirken. Für das Gesamtjahr erwarten die Verantwortlichen deshalb ein "leicht rückläufiges Ergebnis".

an/cf

(AWP)