Obwaldner Kantonalbank steigert Bruttoerfolg und Gewinn im Halbjahr

Die Obwaldner Kantonalbank hat im ersten Halbjahr 2017 den Bruttoerfolg gesteigert und unter dem Strich mehr verdient. Im Zinsengeschäft - der Hauptertragsquelle der Bank - stieg der Erfolg um 1,6% auf netto 23,9 Mio CHF. Insbesondere bei den Kundenausleihungen macht sich die Situation eines stark umworbenen Marktes bemerkbar, wie die Bank am Montag mitteilt.
17.07.2017 09:55

Der Erfolg aus dem Kommissionsgeschäft erhöhte sich um rund ein Fünftel auf 4,12 Mio und jener aus dem Handelsgeschäft um rund ein Viertel auf 1,53 Mio. Der Bruttoerfolg kam mit insgesamt 30,4 Mio um 6,7% über dem Vorjahreswert zu liegen.

HÖHERE KOSTEN

Demgegenüber stieg der Geschäftsaufwand um 4,0% auf 14,8 Mio CHF. Hauptverursacher der höheren Kosten waren zusätzliche Lohnkosten aufgrund eines leicht höheren Personalbestandes, einmalige Liegenschaftsaufwendungen und Auslagen im Zusammenhang mit dem Bundesgerichtsentscheid zum Bauprojekt "Dreigestirn".

Die sogenannte Cost-Income-Ratio, die den Geschäftsaufwand im Verhältnis zum Bruttoerfolg abbildet, kam bei 48,6% zu liegen. Dieser Wert beweise die nach wie vor hohe Effizienz der Bank, heisst es. Der Geschäftserfolg erhöhte sich in der Folge um 9,5% auf 13,73 Mio und der Halbjahresgewinn um 6,7% auf 7,34 Mio.

Die Bilanzsumme stieg seit Jahresbeginn um 2,1% auf 4,47 Mrd CHF per Ende Juni. Dabei wuchsen die Hypothekarforderungen um 1,4% auf 3,08 Mrd und die Kundenausleihungen insgesamt um netto 1,2% auf 3,39 Mrd. Die Eigenkapitalquote wird auf 9,81% beziffert.

Bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen im zweiten Semester geht die Bank von einem "guten" Jahresergebnis 2017 aus. Die Wachstumsaussichten seien durchaus positiv, trotz verstärkter Konkurrenz durch branchenfremde Mitbewerber, heisst es.

cp/cf

(AWP)