Ölfeldausrüster Halliburton spürt Branchenkrise weiter

Unter dem Druck der Krise in der Ölindustrie hat der Ölfeldausrüster Halliburton seinen Verlust zum Jahresende ausgeweitet. Der US-Konzern fuhr im vierten Quartal netto ein Minus von 149 Millionen Dollar ein - mehr als fünf Mal so viel wie vor einem Jahr.
23.01.2017 15:07

Der Umsatz brach um gut ein Fünftel auf rund vier Milliarden Dollar ein, wie der zweitgrösste Anbieter der Branche am Montag mitteilte. Nach der jüngsten Marktstabilisierung laufe das Geschäft in Nordamerika aber schon wieder besser. Der Preisanstieg des Rohstoffs mache hier die Ölgewinnung aus Schiefergestein wieder lukrativer. Das Unternehmen schrieb in der Region allein schwarze Zahlen.

"Der nordamerikanische Markt scheint die Kurve gekriegt zu haben", erklärte Konzernchef Dave Lesar. International stehe die Trendwende aber noch aus. Ähnlich hatte sich vergangene Woche schon der Ölfeldausrüster Schlumberger geäussert, der gegen Ende 2017 mit einer Erholung ausserhalb der USA rechnet.

(AWP)