Osram profitiert von Wachstum mit LED-Chips und Autobeleuchtung - Gewinnrückgang

Der Lichtspezialist Osram ist dank guter Geschäfte mit LED-Chips und bei Autobeleuchtung mit ordentlichem Wachstum ins neue Geschäftsjahr gestartet. Der Umsatz aus fortgeführten Geschäften kletterte im ersten Quartal (Ende Dezember) im Jahresvergleich um 5,4 Prozent auf 991 Millionen Euro, wie das im MDax notierte Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Ohne Wechselkurseffekte sowie Zu- und Verkäufe wäre der Erlös um rund 8 Prozent gestiegen. Die angestammte Lampensparte, die an chinesische Investoren verkauft werden soll, weist Osram nicht mehr aus. Unter dem Strich ging der auf die Aktionäre entfallende Gewinn von 337 Millionen Euro im Vorjahr auf 98 Millionen Euro zurück, vor allem weil Sondererträge aus Beteiligungsverkäufen vor einem Jahr den Überschuss aufgehübscht hatten.
08.02.2017 07:42

Gut lief es für die Münchener mit Infrarot-Chips für die Unterhaltungselektronik wie Handys, aber auch mit Systemen zur Fahrerassistenz und Abstandsmessung in Autos. Auch die Nachfrage nach Autoleuchten blieb weiterhin robust. Vor allem in Asien wuchs das Unternehmen kräftig. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg um 13,8 Prozent auf 188 Millionen Euro. Die um Sondereffekte bereinigte operative Marge (Ebitda) gab um 0,2 Prozentpunkte auf 18 Prozent nach, vor allem das Geschäft mit Leuchtsystemen entwickelte sich noch nicht so wie vom Unternehmen gedacht. Den Ausblick bestätigte das Management um Vorstandschef Olaf Berlien./men/das

(AWP)