Pargesa erhöht trotz Verlust für die Aktionäre die Dividende

Die Beteiligungsgesellschaft Pargesa hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 einen massiven Gewinnrückgang erlitten, nach Minderheiten fiel das Ergebnis gar ins Minus. Trotzdem soll die Ausschüttung an die Aktionäre leicht erhöht werden.
17.03.2017 19:10

Das Konzernergebnis (inklusive Minderheitsanteile) wird für das Berichtsjahr noch mit +119,4 Mio CHF nach +1,28 Mrd CHF ausgewiesen, nach Minderheiten bzw. für die Pargesa-Aktionäre resultiert ein Verlust von 32,0 Mio CHF (VJ +638,2 Mio), wie die Gesellschaft am Freitagabend mitteilte. Der entsprechende Verlust pro Aktie lag bei 0,38 CHF nach +7,54 CHF im Vorjahr.

Der Verwaltungsrat schlägt die Ausschüttung einer um 2,5% oder 6 Rappen höheren Dividende von 2,38 CHF je Inhaberaktie vor.

In der Erfolgsrechnung weist Pargesa einen Betriebsertrag von 5,01 Mrd CHF nach 4,77 Mrd im Vorjahr aus. Bei operativen Ausgaben von 4,50 Mrd und sonstigen Ausgaben von 0,58 Mrd ergibt sich ein operativer Verlust von 68,7 Mio CHF.

Pargesa hält eine konsolidierte (oder anteilsmässig konsolidierte) Beteiligung an Imerys (Aufarbeitung von Mineralien) sowie nicht-konsolidierte Beteiligungen an LafargeHolcim, SGS, Total, ENGIE, Pernod Ricard, Umicore oder adidas.

uh/cf

(AWP)