Pargesa erleidet Verlust im ersten Halbjahr 2016 - Wechsel im Topmanagement

Genf (awp) - Die Beteiligungsgesellschaft Pargesa hat im ersten Semester 2016 einen den Aktionären zuzurechnenden Konzernverlust von 361,2 Mio CHF erlitten, nach einem Gewinn von 398,6 Mio im Vorjahr. Der Verlust resultiere hauptsächlich auf den Abschreibungen, welche die Beteiligung GBL an ihren Beteiligungen an LafargeHolcim und ENGIE vorgenommen habe, teilt Pargesa am Freitag mit. Diese Abschreiber seien durch einen Veräusserungsgewinn durch den Verkauf eines Anteils von 1,1% an Total durch GBL nur teilweise wettgemacht worden. Das Vorjahresergebnis habe zudem von positiven Einmaleffekten profitiert.
29.07.2016 18:58

Das wirtschaftliche Ergebnis aus ordentlicher Geschäftstätigkeit belief sich auf 228,3 Mio CHF, entsprechend einem Plus von gut 10%.

Der adjustierte, transitive innere Wert von Pargesa lag per Ende Juni 2016 bei 93,00 je Aktie. Zu diesem Wert trugen von den wichtigsten Beteiligungen Imerys und SGS je 17%, LafargeHolcim 15%, Pernod Ricard 14% und Adidas 13% bei.

Weiter teilt das Unternehmen mit, dass Julius Renk von seinen Aufgaben als Finanzdirektor und stellvertretender Generaldirektor zurückgetreten sei. Er wolle sich anderen Herausforderungen widmen. Zu seinem Nachfolger wurde Mark Keller bestellt, derzeit noch Chefbuchhalter und seit 30 Jahren für Pargesa tätig.

cf

(AWP)