Pensionskassen-Index der CS im 1. Quartal gestiegen - erneut Allzeithoch

Der Schweizer Pensionskassen-Index der Credit Suisse (CS) hat sich im ersten Quartal 2017 weiter positiv entwickelt. Der Index, der die von Schweizer Vorsorgeeinrichtungen erzielten Renditen misst, nahm im Berichtszeitraum um 4,37 Punkte respektive 2,74% zu und schloss per 31. März bei einem neuen Allzeithoch von 164,00 Punkten (Basis Anfang 2000 = 100). Sämtliche Anlagekategorien hätten im ersten Berichtsquartal eine positive Rendite ausgewiesen, teilte die CS am Freitag mit.
13.04.2017 14:58

Nach einem unauffällig positiven Start im Januar (+0,26%), zeigte der PK Index im Februar einen bemerkenswerten Anstieg (+1,83%) und beendet das erste Quartal im März (+0,63%) etwas moderater, kommentiert die CS.

Die Berechnung des CS-Pensionskassen Index basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen vor Abzug der Verwaltungskosten, deren Vermögenswerte bei der CS verwahrt werden.

Mit Blick auf die Anlageklassen trugen im Berichtsquartal der Anteil Aktien Schweiz (+1,03%) wie auch der Anteil Aktien Ausland (+1,03%) am meisten zur substanziellen Entwicklung bei, wie es weiter heisst. Ebenfalls einen signifikanten Beitrag habe die Anlageklasse Immobilien (+0,48%) geleistet. Kleinere Beiträge verteilen sich auf Obligationen Schweiz (+0,06%), Ausland (+0,05%) und Alternative Anlagen (+0,04%).

Der parallel zum CS-Index als Vergleichsgrösse berechnete Index der BVG-Mindestverzinsung (seit Januar 1,00% p.a.) stieg im Berichtsquartal um 0,47 Punkte oder 0,31% auf 151,06 Stellen. Die Rendite des CS Pensionskassen-Index liege damit um 2,43% über der BVG-Vorgabe, so die Mitteilung weiter.

Die annualisierte Rendite des CS-Index betrug derweil per Ende März 2,91%. Demgegenüber belaufe sich die annualisierte BVG-Mindestverzinsung auf 2,42%.

yr/cp

(AWP)