Pensionskassen-Index der CS steigt im 3. Quartal weiter - Hoch im September

Der Pensionskassen-Index der Credit Suisse (CS) hat im dritten Quartal weiter zugenommen und im September einen neuen Höchststand erreicht. Im Berichtszeitraum legte der Index um 3,05 Punkte respektive 1,84% zu und erreichte per Ende September 2017 einen Stand von 168,97 Punkten (Basis Anfang 2000 = 100). Seit Jahresbeginn beläuft sich die Zunahme auf 5,85%.
12.10.2017 12:17

Nach der positiven Entwicklung in den ersten zwei Berichtsquartalen habe der Pensionskassen-Index auch im Juli (+1,12%) sowie im September (+0,66%) einen eindrücklichen Anstieg gezeigt, so die CS. Im August hingegen sei dagegen nur ein leichter Aufschwung von 0,05% zu verzeichnen gewesen.

Mit Blick auf die Anlageklassen legten die Aktien am stärksten zu, dies mit einem Renditebeitrag von 1,08% durch ausländische Aktien und von 0,46% durch Schweizer Aktien. Ebenfalls positiv schlugen sich die Obligationen nieder mit 0,22% für Fremdwährungs-Obligationen und 0,04% für Franken-Obligationen wie auch die alternativen Anlagen (0,14%).

Der parallel zum CS-Index als Vergleichsgrösse berechnete Index der BVG-Mindestverzinsung (seit Januar 1,00% p.a.) stieg im Berichtsquartal um 0,38 Punkte oder 0,25% auf den Stand von 151,72 Punkten. Die Rendite des CS Pensionskassen Index liege somit im 3. Quartal 2017 um 1,59% über der BVG-Vorgabe.

Die annualisierte Rendite des CS-Index (seit 01.01.2000) betrug per Ende September damit 3,00%. Demgegenüber belaufe sich die annualisierte BVG-Mindestverzinsung auf 2,38%.

Die Berechnung des "Credit Suisse Schweizer Pensionskassen Index" basiert auf den erzielten Renditen von schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen (vor Abzug der Verwaltungskosten), deren Vermögenswerte bei der Credit Suisse im Rahmen eines Global Custody verwahrt werden.

tp/rw

(AWP)