Personal will bei ABB Sécheron neu verhandeln

Das Personal des Industriekonzerns ABB in Sécheron will über den Stellenabbau im Werk neu verhandeln. Auch wenn statt der anfangs angekündigten 100 nur 85 Stellen verschwinden, bleibe das ABB-Angebot unter den Erwartungen.
19.01.2018 16:00

Den Beschluss für Neuverhandlungen fassten rund 100 Angestellte der ABB Sécheron an einer Personalversammlung in Genf, wie die Gewerkschaft Unia am Nachmittag mitteilte.

Einige der Vorschläge seien von ABB nach der Konsultation aufgenommen worden. Insbesondere verlängerte ABB die Verlagerungsfrist von 18 auf 24 Monate. Und 2018 gibt es den Angaben zufolge keine Entlassungen.

Skeptisch bleibt die Gewerkschaft aber, was die Zusagen des Unternehmens für ein Kompetenzzentrum für nachhaltige Mobilität an dem Standort betrifft. Dieses Versprechen stütze sich nicht auf konkrete Investitionsabsichten.

Auch die von den Sozialpartnern und dem Kanton geplanten Weiterbildungs- und Umschulungsmassnahmen seien im Angebot von ABB zu vage.

Das anwesende Personal beschloss einstimmig, von der Geschäftsleitung formell Klärung dieser Punkte und Neuverhandlungen zu verlangen. Zudem brauchten allfällig Entlassene Begleitmassnahmen. Insbesondere müssten die Umsetzung des Sozialplans und der geplanten Umschulung und Weiterbildung festgelegt werden.

cf/

(AWP)

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