Peugeot-Chef bekennt sich zu Job- und Standortgarantien für Opel

Peugeot-Chef Carlos Tavares hat Bund und Ländern mit Opel-Werken erneut versichert, dass bei der Übernahme des Autobauers alle Standort- und Jobgarantien in Europa eingehalten werden. "In unserem heutigen Treffen habe ich den Willen von PSA bekräftigt, die wertvolle Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretungen fortzusetzen", sagte Tavares am Mittwoch nach einer Spitzenrunde in Berlin. ?Betriebsbedingte Kündigungen sind nach den geltenden Tarifverträgen bis Ende 2018 ausgeschlossen, Investitionszusagen gelten bis 2020.
05.04.2017 14:08

Er bekräftigte seine Absicht, Opel/Vauxhall "als eigenständiges und einheitliches Unternehmen mit unabhängigen Marken" im PSA-Konzern fortführen zu wollen. Die Allianz der beiden Autobauer, die nach Volkswagen die Nummer zwei in Europa wäre, könne einen europäischen Marktführer mit Spitzenpositionen in einzelnen Kernmärkten schaffen. PSA zahlt an den bisherigen Opel-Eigentümer General Motors insgesamt 2,2 Milliarden Euro.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) sprach mit Blick auf die deutschen Standorte von weiteren Fortschritten: "Besonders begrüsse ich die Zusage von Herrn Tavares, alle tariflichen Vereinbarungen zu respektieren und fortzuführen." Opel/Vauxhall beschäftigt rund 38 000 Mitarbeiter in sieben europäischen Ländern, die Hälfte davon in Deutschland./tb/DP/stb

(AWP)