Pfund-Schwäche und höhere Rüstungsausgaben treiben BAE Systems an

LONDON (awp international) - Das schwache Pfund und höhere Militärausgaben der Staaten haben dem britischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems im ersten Halbjahr Rückenwind gegeben. Getrieben von Wechselkurseffekten stieg der Umsatz um knapp drei Prozent auf 8,7 Milliarden britische Pfund (10,4 Mrd Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag in London mitteilte. Der Überschuss legte um fünf Prozent auf 418 Millionen Pfund zu. Im laufenden Jahr will das Management den um Sondereffekte bereinigten Gewinn je Aktie weiterhin um fünf bis zehn Prozent steigern.
28.07.2016 10:44

"Trotz der wirtschaftlichen und politischen Verunsicherung nehmen die Regierungen in unseren wichtigsten Märkten die nationale Sicherheit weiterhin wichtig und fragen unsere Fähigkeiten stark nach", sagte BAE-Chef Ian King. Das Votum der Briten für den EU-Austritt werde in dem Land zwar zu einer Phase der Unsicherheit führen. "Aber wir erwarten kurzfristig keinen nennenswerten Einfluss auf unser Geschäft."

Der Hersteller von U-Booten und IT-Sicherheitstechnik ist teilweise auch für die Produktion des Eurofighters verantwortlich. Von der jüngsten Bestellung von 28 Exemplaren des Kampfjets für Kuwait verspricht sich BAE einen Umsatzanteil von rund einer Milliarde Pfund./stw/mne/stb

(AWP)