Pharmakonzern Glaxo sieht sich nach starkem Jahresstart auf Kurs für Ziele 2017

Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline ist mit einem Umsatz- und Gewinnsprung in das neue Jahr gestartet. Im ersten Quartal stieg der Umsatz wegen der Pfund-Schwäche und einem starken US-Geschäft um 19 Prozent auf 7,38 Milliarden Pfund. Ohne den Währungseffekt hätte der Zuwachs nur 5 Prozent betragen.
26.04.2017 13:53

Der operative Gewinn hat sich mit 1,72 (Vorjahr: 0,72) Milliarden Pfund mehr als verdoppelt. Unter dem Strich verdiente Glaxo 1,05 Milliarden Pfund und damit deutlich mehr als ein Jahr zuvor mit 282 Millionen Pfund. Hohe Sonderlasten hatten den Gewinn im Vorjahr gedrückt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 25 Pence. Damit traf der Glaxo die Erwartungen der Analysten.

Für die Jahresziele sieht sich der Konzern auf Kurs. Dabei hängt weiterhin vieles von der Konkurrenz für das Asthma-Medikament Advair ab. Falls in den USA 2017 keine Generika-Alternative für die Arznei auf den Markt komme, dürfte der um Sonderposten und Währungseffekte bereinigte Gewinn je Aktie um 5 bis 7 Prozent steigen, bekräftigte das Unternehmen. Dabei geht Glaxo von einem Rückgang der Advair-Umsätze in den USA um 15 bis 20 Prozent aus. Sollte Mitte 2017 eine Nachahmerarznei erscheinen, dürfte das bereinigte EPS bestenfalls das Niveau von 2016 erreichen, hiess es./jha/nas/stb

(AWP)