Philips nach Leuchtenabspaltung mit Gewinneinbruch - Operatives Ergebnis steigt

Der Elektrokonzern Philips kann von der Abspaltung seines traditionellen Leuchtengeschäfts zunächst nur bedingt profitieren. Zwar wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis im zweiten Quartal mit 4 Prozent stärker als noch im ersten Jahresviertel, als unter anderem noch Philips Lighting noch zum Konzernkreis gezählt wurde. Insgesamt erzielte Philips einen Erlös von 4,3 Milliarden Euro. Unter dem Strich sackte der Gewinn aber um ein Drittel auf 289 Millionen Euro ab, wie die Niederländer am Montag in Amsterdam mitteilten.
24.07.2017 07:42

Das lag vor allem an höheren Umbaukosten und weniger Gewinn durch die nicht mehr dazugehörenden Konzernteile. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) kletterte dagegen um 15 Prozent auf 439 Millionen Euro. Die Prognose bestätigte das vor allem in der Medizintechnik mit Siemens konkurrierende Unternehmen. Philips hat sich von dem Leuchtengeschäft getrennt und konzentriert sich jetzt vor allem auf das Geschäft mit Medizintechnik und privater Gesundheitspflege./men/zb

(AWP)