Philips will als Gesundheitskonzern profitabler werden

LONDON (awp international) - Der niederländische Elektrokonzern Philips will im Zuge seiner Neuausrichtung auf den Gesundheitsmarkt profitabler werden. Der Umsatz soll in den kommenden drei bis vier Jahren so steigen wie bei den Wettbewerbern General Electric (GE) oder Siemens . Philips strebe ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent an, um bis 2020 die Marke von 20 Milliarden Euro zu erreichen, führte Unternehmenschef Frans van Houten am Freitag in einer Mitteilung zu einem Kapitalmarkttag in London aus.
04.11.2016 13:03

Die Profitabilität gemessen am Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita-Marge) soll sich jährlich um einen Prozentpunkt verbessern und so auf ein Niveau im mittleren Zehnerbereich gelangen. Die Niederländer konzentrieren sich neuerdings stärker auf das Geschäft mit Gesundheits- und Medizintechnik, das Lichtgeschäft brachte der Konzern im Frühjahr an die Börse. Noch in diesem Jahr will Philips zudem seine schon seit langem zum Verkauf stehende Sparte für LED- und Autolicht-Bauteile Lumileds loswerden./nmu/jha/fbr

(AWP)