Genfer Privatbank - Pictet macht trotz höherem Betriebsertrag weniger Gewinn

Die Genfer Privatbank-Gruppe Pictet hat laut ungeprüften Zahlen 2016 trotz einem höheren Betriebsertrag weniger Gewinn erwirtschaftet.
08.02.2017 11:45
2016 mehr Ertrag, aber weniger Gewinn: Privatbank Pictet (im Bild der Hauptsitz in Genf).
2016 mehr Ertrag, aber weniger Gewinn: Privatbank Pictet (im Bild der Hauptsitz in Genf).
Bild: Bloomberg

Der Betriebsertrag stieg um 2% auf 2,18 Milliarden Franken, teilt Pictet am Mittwoch mit. Gleichzeitig sank jedoch der Konzerngewinn um 7% auf 422 Millionen Franken.

Die verwalteten oder verwahrten Vermögenswerte beliefen sich per Ende 2016 auf 462 Milliarden Franken. Das waren 25 Milliarden mehr als im Vorjahr, heisst es. Die Netto-Neugelder erreichten im vergangenen Geschäftsjahr 12,4 Milliarden Franken.

Per 31. Dezember betrug die Kernkapitalquote (Tier 1) 20,4% auf Basis eines Kernkapitals in der Höhe von 2,16 Milliarden Franken. Die Mindestliquiditätsquote (Liquidity Coverage Ratio) lag bei 166%. Nach Basel III muss eine Bank mindestens 4,5% Eigenmittel als Kernkapital (Tier 1) halten und eine Mindestliquiditätsquote von 100% erreichen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Die Finma verlangt eine Mindestkernkapitalquote (Tier 1) von 7,8%.

«Robuste Nettoneugeldzuflüsse»

"Im Jahr 2016 konnten wir robuste Nettoneugeldzuflüsse, sowohl im Wealth Management als auch im Asset Management, verzeichnen", wird Senior-Teilhaber Nicolas Pictet in der Meldung zitiert. "In einem weiterhin anspruchsvollen Marktumfeld nehmen wir eine sehr starke Wettbewerbsposition ein."

Die Pictet-Gruppe will Ende April 2017 den vollständigen Jahresbericht veröffentlichen.

(AWP)