Postfinance und Preisüberwacher einigen sich auf Preissenkung bei Post-Card

Zürich (awp) - Die Postfinance und der Preisüberwacher haben sich auf eine Preissenkung bei Transaktionen geeinigt, die mit der PostFinance Card durchgeführt werden. Insgesamt sollten damit Preisreduktionen von mindestens 3,5 Mio CHF für 2017 und mindestens 4 Mio CHF für 2018 erreicht werden, teilte der Preisüberwacher am Montag mit. Die Massnahmen treten am 1. Januar 2017 in Kraft.
12.09.2016 11:30

Dabei profitieren Unternehmen mit einem jährlichen Transaktionsvolumen zwischen 10'000 und 1 Mio von einer Preisreduktion um einen Rappen pro Transaktion. Kunden mit höheren Volumina als 1 Mio Transaktionen pro Jahr hätten die Möglichkeit, eine Senkung ihrer Gebühren mit Postfinance individuell auszuhandeln, heisst es weiter.

Der Einigung vorangegangen waren Untersuchungen, die der Preisüberwacher in der zweiten Hälfte 2015 vornahm. Im Detail analysiert wurden dabei die Transaktionspreise des bargeldlosen Bezahlens mit einer PostFinance Card an den Zahlungsterminals (EFT/POS1) am Verkaufspunkt. Dabei habe sich gezeigt, dass die Margen der PostFinance in diesem Geschäftsbereich übermässig hoch seien, schreibt der Preisüberwacher.

Der Preisüberwacher werd ex-post Kontrollen durchführen, um zu überprüfen, ob die für die Jahre 2017 und 2018 geplanten Ertragsminderungen der Postfinance erreicht seien. Sollte dies nicht der Fall sein, sei die PostFinance verpflichtet, im Laufe des nächsten Jahres die Differenz mit zusätzlichen Preisreduktionen für Unternehmen mit einem Volumen von mehr als 1 Mio Transaktionen pro Jahr auszugleichen, so die Mitteilung weiter.

sig/ra

(AWP)