Preisdruck schlägt bei Evonik 2016 durch - Zuversicht für 2017

Niedrigere Preise bei Kernprodukten haben den Spezialchemiekonzern Evonik im vergangenen Jahr stark belastet. Der Umsatz sank trotz eines höheren Absatzes um 6 Prozent auf 12,7 Milliarden Euro, wie der MDax-Konzern am Donnerstag in Essen mitteilte. Das ein Jahr zuvor noch boomende Geschäft mit Tierfuttereiweiss litt unter niedrigeren Preisen. Insgesamt sank der bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 12 Prozent auf 2,165 Milliarden Euro.
02.03.2017 07:31

Unter dem Strich verdiente Evonik ebenfalls weniger. Der Gewinn sank um 15 Prozent auf 844 Millionen Euro. Den Aktionären winkt mit 1,15 Euro je Aktie eine stabile Dividende. Analysten hatten dies erwartet. Für 2017 stellte der scheidende Evonik-Chef Klaus Engel auch dank der jüngsten Zukäufe eine Steigerung von Umsatz und operativem Ergebnis in Aussicht. Der operative Gewinn dürfte 2017 bei 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro liegen./jha/zb

(AWP)