Preisnachlässe machen Hennes & Mauritz (H&M) zum Jahresstart zu schaffen

Der schwedische Bekleidungskonzern Hennes & Mauritz (H&M) hat einen mühsamen Start ins neue Geschäftsjahr hingelegt. Höhere Preisnachlässe liessen die Gewinne im ersten Geschäftsquartal (Ende Februar) schmelzen, zudem sei das Umsatzwachstum hinter den eigenen Planungen zurückgeblieben, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mit. Nach Steuern ging der Überschuss um rund 3,5 Prozent auf 2,457 Milliarden schwedische Kronen (257,1 Mio Euro) zurück. Der Umsatz legte um 7 Prozent auf 54,4 Milliarden Kronen zu.
30.03.2017 09:01

Der Konzern mit Formaten wie H&M, COS oder & Other Stories verwies auf ein besonders schwieriges Marktumfeld in vielen grossen Märkten in Mittel- und Südeuropa, aber auch in den USA. Im Heimatmarkt Schweden und anderen skandinavischen Ländern, sowie in Osteuropa, der Türkei, China und Japan sei das Geschäft hingegen gut verlaufen. Im laufenden Jahr setzt H&M seine Internationalisierung fort. So wurde im kasachischen Almaty Mitte März eine erste Filiale eröffnet. Weitere Shops sind in Kolumbien, Island, Vietnam und Georgien geplant. Im Frühherbst soll zudem die neue Marke Arket an den Start gehen./tav/jha/fbr

(AWP)