Presse: Deutsche Bank fordert von Ex-Vorständen Millionen Euro an Boni zurück

MÜNCHEN (awp international) - Die Deutsche Bank will laut einem Pressebericht Boni in Millionenhöhe von sechs früheren Vorständen zurückfordern. Betroffen seien die Ex-Vorstandschefs Anshu Jain, Josef Ackermann, Jürgen Fitschen und weitere Topmanager, berichtete die "Süddeutsche Zeitung" am Donnerstag und berief sich dabei auf Informationen aus Finanzkreisen.
17.11.2016 06:34

Die höchste Summe wolle die Bank demnach von Jain einholen. Er leitete früher das Investmentbanking und war von 2012 bis 2015 Co-Chef der Bank. Dem Bericht zufolge könnte es in seinem Fall um einen zweistelligen Millionenbetrag gehen. Die Deutsche Bank prüfe nicht nur, in welchem Ausmass Boni gestrichen werden können, die noch nicht fällig sind. Es gehe auch darum, ob das Institut bereits zugesprochene Zahlungen einfordern könne, hiess es weiter. Ein Sprecher der Bank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren./stb

(AWP)