Presse: Fresenius sucht nach Interessenten für Bluttransfusionsgeschäft

Auf der Suche nach einer möglichen neuen Heimat für sein Bluttransfusions-Geschäft hat der Medizinkonzern Fresenius SE nach Presseinformationen erste Interessenten angesprochen. Das Dax -Unternehmen habe hierfür die Investmentbank Goldman Sachs beauftragt, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) in ihrer Samstagausgabe unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise. Angesprochen worden seien auch Finanzinvestoren. Fresenius fühle damit aber zunächst nur bei möglichen Käufern vor. Ein Konzernsprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.
10.05.2019 18:28

Konzernchef Stephan Sturm hatte bei der Vorlage der Jahresbilanz 2018 im Februar bereits erklärt, dass Fresenius Optionen für das Geschäft prüfe. Dieses ist aktuell bei der auf Flüssigmedizin und Infusionen spezialisierten Tochter Kabi angesiedelt, wo der Vorstand es nach eigenen Worten nicht mehr richtig aufgehoben sieht. Als eine der möglichen Varianten hatte der Fresenius-Chef auch die Anbindung an andere Konzerntöchter ins Spiel gebracht.

Mit einem eventuellen Verkauf drehe der Konzern eine Übernahme zurück, schrieb die FAZ weiter. So mache der im Jahr 2012 für rund 1 Milliarde Euro übernommene amerikanische Anbieter Fenwal den grössten Teil des zur Disposition stehenden Geschäfts aus./tav/mis

(AWP)

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