Presse: Hoher Milliardenverlust könnte AIG-Chef den Job kosten

Ein hoher Milliardenverlust im abgelaufenen Quartal könnte laut einem Pressebericht das Aus für Chef Peter Hancock beim US-Versicherer AIG einläuten. Der Verwaltungsrat des in der Finanzkrise vom Staat geretteten Konzerns prüfe, ob der seit gut zwei Jahren amtierende Chef nach dem neuerlichen Rücksetzer ausgetauscht werde, schrieb das "Wall Street Journal" ("WSJ") am Dienstag unter Berufung auf eingeweihte Personen. Im vierten Quartal hatte AIG einen Verlust von gut drei Milliarden US-Dollar (2,9 Mrd Euro) eingefahren. Auch auf Jahressicht verlor das Unternehmen damit Geld.
28.02.2017 08:33

Von AIG hiess es zu den Informationen um einen möglichen Chefwechsel, wie jedes Jahr zu diesem Zeitpunkt werde auch diesmal wieder die Weichenstellung des Unternehmens einer Prüfung unterzogen. Zu den Kritikern von Hancock gehören schon seit längerem aktivistische Investoren wie Carl Icahn und John Paulson. Das Aus für Hancock ist im Verwaltungsrat dem Vernehmen nach aber noch nicht ausgemacht. Das Gremium ist mit 16 Mitgliedern gross - entsprechend dürfte es unterschiedliche Ansichten geben, wie es in der Zeitung hiess./men/jha/fbr

(AWP)