Presse: Kuka holt sich nach Übernahmeangebot aus China Rat von Banken

DÜSSELDORF/AUGSBURG (awp international) - Der Roboterbauer Kuka holt sich nach der milliardenschweren Übernahmeofferte durch den chinesischen Hausgerätehersteller Midea laut einem Pressebericht Unterstützung bei Grossbanken. Die Deutsche Bank, die Commerzbank, Berenberg und Goldman Sachs seien um ihre Meinung zu dem Angebot gebeten worden, berichtete das "Handelsblatt" am Dienstagabend unter Berufung auf Industriekreise. Midea bietet 115 Euro je Aktie und bewertet das Unternehmen demnach mit knapp 4,6 Milliarden Euro. Grossaktionäre hatten Kuka-Chef Till Reuter in den vergangenen Tagen für den Umgang mit dem Angebot kritisiert.
21.06.2016 19:55

Die Chinesen hätten mit ihrem Angebot offenbar Pläne des Grossaktionärs Voith durchkreuzt, mit einem Konsortium selbst die Kontrolle über Kuka zu übernehmen, schrieb das Blatt weiter unter Berufung auf Branchenkreise. Voith hält derzeit 25,1 Prozent an Kuka. Bei dem Roboterbauer war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar./men/jha/

(AWP)