Presse: Societe Generale überbietet Goldman Sachs bei Commerzbank-Sparte EMC

Im Bieterrennen um die Commerzbank-Sparte EMC scheint die Societe Generale die besten Karten zu haben. Die französische Grossbank habe ein höheres Angebot abgegeben als die ebenfalls interessierte US-Investmentbank Goldman Sachs , berichtete das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf "mehrere mit der Transaktion vertraute Personen". Nun verhandle das Pariser Geldhaus exklusiv mit der Commerzbank über den Kauf der Sparte für börsengehandelte Fonds, sogenannte ETF.
13.03.2018 18:15

Bis alle Details geklärt seien und der Deal abgeschlossen werde, könne es aber noch einige Wochen dauern, sagte einer der Insider der Zeitung. Die Commerzbank rechne mit einem Verkaufspreis im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die beteiligten Banken äusserten sich auf "Handelsblatt"-Nachfrage dazu nicht.

Commerzbank-Chef Martin Zielke hatte das Geschäftsfeld EMC im laufenden Konzernumbau zum Verkauf gestellt. Im vergangenen Jahr lagen die Erträge bei 381 Millionen Euro - das war rund ein Zehntel der gesamten Einnahmen im Firmenkunden-Geschäft, zu dem die Sparte zählt. Die Commerzbank will sich im Rahmen ihrer Neuaufstellung aber vorrangig auf das klassische Einlagen- und Kreditgeschäft fokussieren./edh/tos

(AWP)