Presse: VW kommt ans Ende bei der Entschädigung von US-Kunden

Volkswagen kommt mit der Kompensation der US-Kunden im Diesel-Skandal einem Pressebericht zufolge gut voran. Mit etwa 350 000 US-Kunden, die ein manipuliertes Dieselmodell gekauft hätten, habe sich der Autokonzern bereits über einen Schadensersatz verständigt, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf den jüngsten Kontrollbericht der US-Sammelkläger.
14.03.2018 06:46

VW habe durch Rückkauf und Umrüstung rund 82,5 Prozent der manipulierten Dieselfahrzeuge von den US-Strassen geholt, so das "Handelsblatt". Volkswagen sei damit nicht mehr allzu weit entfernt von den geforderten 85 Prozent, auf die sich der Wolfsburger Konzern mit der US-Justiz, Umweltbehörden und den Sammelklägern verständigt hatte.

"Volkswagen setzt das Entschädigungsprogramm effektiv und effizient um", heisst es laut "Handelsblatt" in dem jüngsten Kontrollbericht aus den USA. Bislang musste der VW-Konzern etwa 7,4 Milliarden US-Dollar für die Entschädigungen aufbringen.

Die durchschnittliche Entschädigungssumme je US-Kunde belaufe sich laut Kontrollbericht auf rund 21 500 US-Dollar. Wer sich statt des Rückkaufs für eine Umrüstung entscheide, erhalte in den USA - im Unterschied zu Deutschland und Europa - dennoch eine Kompensation. Der Durchschnittsbetrag dafür liege bei etwa 6000 US-Dollar, heisst es weiter./jsl/edh

(AWP)