Profitable Medizintechnik: Philips verdient deutlich mehr

Der niederländische Elektrokonzern Philips hat im vergangenen Jahr von der stärkeren Ausrichtung auf Gesundheits- und Medizintechnik profitiert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Unternehmenswerte (Ebita) zog 2016 vor allem dank höherer Margen im Medizintechnikbereich um knapp 15 Prozent auf 2,57 Milliarden Euro an, wie das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Dienstag in Amsterdam mitteilte. Der Umsatz legte trotz der Schwäche im Lichtgeschäft leicht auf 24,5 Milliarden Euro (VJ 24,2) zu.
24.01.2017 07:30

Unter dem Strich verdiente Philips knapp 1,5 Milliarden Euro und damit 126 Prozent mehr als 2015. Seinerzeit war das Ergebnis allerdings durch eine Reihe von Sonderfaktoren wie den Belastungen durch den Börsengang des Lichtgeschäfts belastet worden. Trotz des Gewinnsprungs sollen die Aktionäre eine unveränderte Dividende von 80 Cent erhalten. Der Umsatz, der operative Gewinn und die Dividende fielen etwas schlechter aus als die von Bloomberg befragten Experten im Schnitt erwartet hatten./zb/stb

(AWP)