PSA-Chef: Opel soll deutsches Unternehmen bleiben

PSA-Konzernchef Carlos Tavares hat versichert, dass Opel im Falle einer Übernahme ein deutsches Unternehmen bleiben soll. "Das ist in unserem Interesse", sagte des Chef der PSA-Gruppe am Donnerstag in Paris bei der Vorlage der Jahreszahlen 2016. Es gebe Kunden, die keine französischen Marken in Betracht zögen, deshalb sei es für PSA mit den Marken Peugeot und Citroën wichtig, eine deutsche Marke wie Opel zu haben.
23.02.2017 10:02

"Der Deal ist nicht abgeschlossen", sagte Tavares. Er bekräftigte, dass alle bestehenden Abmachungen mit den Opel-Beschäftigten eingehalten werden sollten. "Bei PSA halten wir Vereinbarungen ein."

Falls die Übernahme zustande komme, müsse der Plan zur Sanierung von Opel vom Opel-Management selbst kommen, nicht von PSA. Tavares sagte, Opel sei in einer vergleichbaren Lage wie PSA vor mehreren Jahren, als das Unternehmen rote Zahlen schrieb und saniert werden musste. Er schloss nicht aus, dass in Zukunft Opel-Autos auch exportiert werden könnten. "Das ist eine Möglichkeit."/cb/DP/stk

(AWP)