PSA-Chef Tavares sieht bei Opel-Übernahme hohes Einsparpotenzial

PSA -Chef Carlos Tavares will nach der Übernahme von Opel insgesamt 1,7 Milliarden Euro jährlich einsparen. "Wir glauben, dass wird mit diesem Deal die Effizienz auf ein höheres Level bringen können", sagte er am Montag in einer Telefonkonferenz für Analysten. Als Beispiele nannte Tavares Mengeneffekte beim Einkauf, die Zusammenführung der Fahrzeug-Plattformen und eine effizientere Produktion. Die vollen Einspareffekte sollen 2026 wirksam werden.
06.03.2017 09:56

Tavares erneuerte seine Ansage, dass Opel seine Sanierung weitgehend selbst gestalten müsse: "Die Kehrtwende von Opel muss von den Opel-Leuten und dem Opel-Management geschaffen und umgesetzt werden."

Tavares sagte über den Zukauf von Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall: "Das gibt uns die Gelegenheit, ein echter europäischer Auto-Champion zu werden." PSA werde damit in den sechs wichtigsten europäischen Märkten auf Platz eins oder zwei beim Absatz kommen. Das Geschäft sei auch eine Möglichkeit für Wachstum: "Bislang durfte Opel nicht ausserhalb Europas verkaufen."/sku/DP/stk

(AWP)