PSA: Gespräche zu Opel-Übernahme laufen weiter

Der französische Autobauer PSA verhandelt weiter mit dem US-Konzern General Motors über eine Übernahme von Opel. Die Gespräche verliefen in einer positiven Grundstimmung, sagte ein Sprecher des Konzerns mit den Marken Peugeot und Citroën am Freitag. Es gebe aber noch keine Entscheidung. Das "Handelsblatt" hatte zuvor vorab am Freitag berichtet, dass der Verkauf am Montag vereinbart werden solle. Der Aufsichtsrat des französischen Konzerns treffe sich an diesem Tag, um den Verkauf zu genehmigen, schrieb die Zeitung unter Berufung auf französische politische Kreise.
03.03.2017 14:56

Der PSA-Sprecher bestätigte dies nicht und erklärte, dass er sich zu Tätigkeiten des Aufsichtsrats grundsätzlich nicht äussern könne. Der französische Staat ist mit rund 14 Prozent an PSA beteiligt.

Der für PSA zuständige französische Gewerkschafter Jean-Pierre Mercier von der Arbeitnehmervertretung CGT erwartet, dass PSA-Chef Carlos Tavares nach einer Übernahme zahlreiche Stellen abbauen wird. Tavares werde "mit dem Bulldozer" vorgehen, sagte Mercier am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir müssen uns kollektiv darauf vorbereiten, über die Grenzen hinweg unsere Interessen zu verteidigen."/sku/DP/stb

(AWP)