PSP-Titel werden für tieferen Ausblick abgestraft

Die Aktien von PSP bekommen am Dienstag den tieferen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr zu spüren. Der höhere Gewinn sowie die aufgestockte Dividende rückt bei Investoren dabei in den Hintergrund. Hinzu kommt auch noch ein Wechsel an der Spitze des Immobilienkonzerns.
07.03.2017 10:25

Gegen 10.00 Uhr fallen die Titel um 3,5% auf 90,70 CHF. Das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen ist bereits fast erreicht. Der Gesamtmarkt (SPI) zeigt sich derweil quasi unverändert.

Von einem "verhaltenen Ergebnis und Ausblick" spricht Ken Kagerer von der ZKB. Der relativ hohe Leerstand, kombiniert mit dem sehr anspruchsvollen Büromietmarkt, das limitierte Gewinnwachstumspotenzial und die Bewertung der Aktie führten denn auch zur Bestätigung seiner Einstufung "Marktgewichten".

Vontobel-Experte Stefan Schürmann zeigt sich ebenfalls nicht begeistert von den Ergebnissen, es habe erneut eine leicht negative Änderung der Bewertungen gegeben. Auch die Guidance sei eher als "moderat" einzustufen. Der Management-Wechsel sei hingegen keine Überraschung.

Morgan Stanley wirft abseits der Zahlen noch einen weiteren Aspekt in den Ring. Sollte das Schweizer Parlament in Zukunft wieder über eine Verschärfung der Lex Koller diskutieren, dürfte das zu deutlicher Unsicherheit in den Papieren von Immobiliengesellschaften allgemein führen.

dm/tp

(AWP)