PSP verdient 2016 mehr und zahlt höhere Dividende - Wechsel an der Spitze

Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property hat im Geschäftsjahr 2016 den Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert und ohne Berücksichtigung von Bewertungseffekten einen höheren operativen Gewinn erzielt. Den Aktionäre soll mit Blick auf den gestiegenen Reingewinn eine höhere Dividende ausgeschüttet werden. Und das Verwaltungsratspräsidium soll CEO Luciano Gabriel übernehmen.
06.03.2017 18:21

Der Liegenschaftsertrag nahm im Berichtsjahr um 0,5% auf 276,3 Mio CHF zu, wie es in einer Meldung vom Montagabend heisst. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA kam unter Ausklammerung der Liegenschaftserfolge bei 241,6 Mio CHF zu liegen (VJ 232,7 Mio); der entsprechende Reingewinn stieg um 7,0% auf 172,5 Mio.

Pro Aktie ergibt das einen Überschuss von 3,76 CHF nach zuvor 3,52 CHF. Gemäss Antrag des Verwaltungsrates sollen davon 3,35 CHF je Anteilsschein ausgeschüttet werden, nach 3,30 CHF im vergangenen Jahr.

Mit den vorgelegten Zahlen hat PSP in etwa im Rahmen der Markterwartungen abgeschlossen. Der AWP-Konsens lag für den Liegenschaftsertrag bei 277,2 Mio CHF und für den EBITDA bei 239,6 Mio.

Der durchschnittliche Leerstand kam am Bilanzstichtag bei 9,3% zu liegen. Dies nach 9,4% per Ende September 2016 und 8,5% per Ende 2015.

Für das Geschäftsjahr 2017 wird mit einem EBITDA vor Bewertungseffekten im Umfang von 225 Mio CHF gerechnet. Der erwartete Rückgang komme infolge tieferer prognostizierten Erträge aus dem Verkauf von Eigentumswohnungen zustande. Bei den Leerständen per Ende 2017 wird mit einer Quote von rund 10% gerechnet.

Derweil stellt sich Verwaltungsratspräsident Günther Gose an der Generalversammlung vom 5. April nicht mehr zur Wiederwahl. Ihn soll der heutige CEO und VR-Delegierte Luciano Gabriel ersetzen. Als CEO-Nachfolger ist indessen Finanzchef Giacomo Balzarini ernannt worden. Er soll ab Anfang April sowohl als CEO als auch als CFO amten.

mk/ra

(AWP)