Puma und Gucci kurbeln Wachstum bei Konzernmutter Kering an

Der französische Luxus- und Lifestylekonzern Kering ist 2016 dank der Zuwächse bei Luxusmarken wie Gucci und dem Sportunternehmen Puma kräftig gewachsen. Konzernweit legten die Erlöse um 6,9 Prozent auf 12,4 Milliarden Euro zu, wie Kering am Freitag mitteilte. Dies war mehr als von Analysten im Schnitt erwartet. Überwiegend verzeichnete der Konzern zweistellige Wachstumsraten. Nur in Nordamerika sei das Wachstum etwas moderater und in Japan mau. Im laufenden Jahr setzt Konzernchef Francois-Henri Pinault auf Wachstum aus eigener Kraft.
10.02.2017 09:47

Der Sportartikelhersteller Puma, der mehrheitlich zu Kering gehört, legte 2016 laut Zahlen vom Vortag um 7 Prozent auf 3,6 Milliarden Euro zu. Bereinigt betrug das Plus 10 Prozent. Operativ verdiente Puma mit 128 Millionen Euro etwa ein Drittel mehr als im Vorjahr. Nach etlichen mauen Jahren mit zum Teil rückläufigen Ergebnissen gelang dem Adidas- und Nike-Herausforderer ein satter Gewinnsprung. Unter dem Strich schnellte der Gewinn um 68 Prozent auf 62 Millionen Euro in die Höhe. Kering hob hier die Kooperations-Erfolge mit dem Ausnahmesprinter Usain Bolt und der US-Sängerin Rihanna hervor.

Das Luxussegment, das mit 8,5 Milliarden Euro den grössten Batzen zum Konzernumsatz beisteuerte, wuchs um 7,7 Prozent. Dies lag vor allem an den starken Zuwächsen der Marken Yves Saint Laurent und Gucci. Der Gewinn legte um 17 Prozent auf 813,5 Millionen Euro zu./jha/fbr

(AWP)